Peter Kofler, Accademia Giocosa

Der in Bozen geborene Organist und Cembalist erhielt seine erste musikalische Ausbildung am dortigen Konservatorium „Claudio Monteverdi“. In München studierte er Orgel und Kirchenmusik bei Harald Feller sowie Cembalo bei Christine Schornsheim.

Peter Kofler spielt unter namhaften Dirigenten wie Mariss Jansons, Franz Welser-Möst, Bernhard Haitink, Daniel Harding, Esa-Pekka Salonen, Giovanni Antonini und Thomas Hengelbrock. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Zudem ist er Cembalist des Barockorchesters L’Accademia Giocosa und Assistent von Hansjörg Albrecht beim Münchener Bachchor.

Kofler gastiert regelmäßig bei internationalen Musikfestivals. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen u. a. Dorothee Oberlinger, Ramón Ortega Quero und Gabor Tarkövi. CD- und Rundfunkproduktionen (ZDF, BR, RAI, Sony Classical, Querstand, Raumklang, Tudor, OehmsClassics, Solo Musica) runden seine Künstlertätigkeit ab.

Seit August 2008 ist Peter Kofler als Organist an der Jesuitenkirche St. Michael in München tätig. Von der Stiftung Bücher-Dieckmeyer erhielt er den Förderpreis zur Pflege der Kirchenmusik in Bayern. Zudem ist er Initiator und künstlerischer Leiter des internationalen Orgelfestivals „Münchner Orgelherbst“ in St. Michael sowie als Orgelsolist bei Festivals und Orgelkonzertreihen u. a. im Berliner Dom, Wiener Stephansdom oder der Dresdner Hofkirche zu hören.

Seit Oktober 2010 wirkt er als Lehrbeauftragter im Fach Chorleitung an der Hochschule für Musik und Theater in München.

In der Saison 2010/2011 trat Peter Kofler mit dem Oboisten Ramón Ortega Quero und der Cellistin Luise Buchberger im Rahmen der internationalen Konzertreihe „Rising Stars“ der European Concert Hall Organisation (ECHO) u. a. im Palais des Beaux Arts Brüssel, in der Philharmonie Luxemburg, im Concertgebouw Amsterdam, in der Philharmonie Köln, im Konzerthaus Wien und in der Laeiszhalle Hamburg auf.

Nach seiner in der Presse hochgelobten ersten Solo-CD mit Johann Sebastian Bachs „Kunst der Fuge“, eingespielt beim Label „Raumklang“, erschien im Oktober 2013 seine zweite Orgel-CD beim Label „Querstand“. Die dritte CD in dieser Reihe erschien Januar 2016: „Transkriptionen“, mit Werken von Ravel, Faure, Liszt und Debussy (www.peterkofler.org).