Die Musiker des Münchner Barockensembles L’Accademia Giocosa zählen zu den ausgewiesenen Experten in historischer Aufführungspraxis im deutschsprachigen Raum. Das Ensemble wurde 2010 von Musikern des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks sowie freischaffenden Künstlern der Alte-Musik-Szene mit dem Ziel gegründet, die vielfältige Musik des 17. und 18. Jahrhunderts auf Originalinstrumentarium heiter und belebend – „giocoso“ – zu vermitteln. Seine Mitglieder sind führende Instrumentalisten ihres Fachs, Preisträger internationaler Wettbewerbe und bekleiden Professuren an bedeutenden Musikhochschulen im In- und Ausland. Durch jahrelange Zusammenarbeit mit Künstlerpersönlichkeiten wie Reinhard Goebel, Nikolaus Harnoncourt, Sir John Eliot Gardiner und Sir Christopher Hogwood konnten sich die Musiker auf dem Gebiet der Alten Musik profilieren.

Ein erfolgreicher Teil der Arbeit des Ensembles ist es, in Vergessenheit geratene Werke des Barock neu vorzustellen. 2012 spielte es beim Label OehmsClassics eine CD mit unbekannten Instrumentalwerken von Georg Philipp Telemann ein und wurde dafür 2014 mit dem Diapason d’Or ausgezeichnet. Für seine vielfältigen Projekte und Konzerte holt es sich prominente Namen an seine Seite: Sängerpersönlichkeiten wie Anna Prohaska, Katja Stuber, Valer Sabadus, Andrè Schuen, Mark Padmore oder Julian Prégardien gastieren ebenso gerne mit den Originalklang-Spezialisten wie Instrumentalsolisten, darunter Stefano Barneschi, Vittorio Ghielmi, Wolfgang Gaisböck, Christine Schornsheim oder die Echo-Preisträger Dorothee Oberlinger und Maurice Steger.

Mit der Barockcellistin Kristin von der Goltz verbindet L’Accademia Giocosa eine besonders enge Partnerschaft, die ab der Saison 2018/19 noch weiter intensiviert wird: Dann wird die renommierte Interpretin und Professorin für Barockcello in Frankfurt und München mehrere Konzerte des Klangkörpers als künstlerische Leiterin begleiten.

Ausgehend von einer festen Stammformation präsentiert sich das Ensemble in flexiblen Besetzungsgrößen immer wieder neu: für die Triosonate bis zur prächtigen Orchesterouvertüre. Mit seinen maßgeschneiderten Programmen und hochkarätigen Partnern ist es ein gern gesehener Gast auf internationalen Konzertbühnen und bei etablierten Reihen für Alte Musik in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien.